Ewigkeitssonntag

Friedhof. Foto: epd-Bild.

Zum Ende des Kirchenjahres im November gedenken wir unserer Verstorbenen und entzünden für sie ein Licht des Gedenkens. So vergewissern wir uns unserer Hoffnung auf die Auferstehung, beten für die Verstorbenen und Trauernden. Diesen Gottesdienst mit musikalischem Rahmen feiern wir für die ganze Kirchengemeinde in der St. Michaelis-Kirche in der Nähe unseres Friedhofes, so dass im Anschluss die Möglichkeit besteht, die entzündeten Lichter an die Gräber zu tragen.

Stichwort: Ewigkeitssonntag

Mit dem Ewigkeits- oder Totensonntag endet das Kirchenjahr. Neben dem Andenken an die Verstorbenen wird in vielen Gottesdiensten dabei zu einem bewussten Umgang mit der Lebenszeit ermutigt. Auf das Problem des Todes antworten die Religionen der Welt höchst unterschiedlich. Im grundlegenden Apostolischen Glaubensbekenntnis bekennen Christen ihren Glauben an "die Auferstehung der Toten und das ewige Leben". Der Gedenktag geht auf eine Anregung aus der Reformationszeit zurück. Er bildet eine evangelische Alternative zum katholischen Allerseelentag am 2. November. Der Ewigkeitssonntag wird erstmals Mitte des 16. Jahrhunderts in einer Kirchenordnung erwähnt. Der preußische König Friedrich Wilhelm III. führte ihn als "Feiertag zum Gedächtnis der Entschlafenen" ein.

Quelle: gemeindebrief.de